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Mit der Freiberger Eisenbahn nach Blockhausen / Kettensägenkunst

Wanderkarte

Wenn Sie uns mit der Freiberger Eisenbahn besuchen wollen gibt es zwei Möglichkeiten. Sie fahren bis Nassau und wandern über Blockhausen nach Mulda (10,7 Km) oder sie gehen die gleiche Strecke nur anders herum. Die Fahrpläne entnehmen Sie hier:  www.freiberger-eisenbahn.de

An der Haltestelle Nassau angekommen....
laufen sie zurück. Kurz vor der Bahnbrücke biegen Sie steil nach links ab und ...
beginnen den Aufstieg aus dem Muldental.
oben angekommen öffnet sich der Blick über Wiesen und Felder.
nach ca. 400m sehen sie kleine Aroniapflanzen. Es wird aber sicher noch dauern bis Sie sich einen kleinen "Mundraub" pflücken können.
Wenn Sie den Bergrücken zwischen dem Mulden - und dem Chemnitzbachtal erreicht haben können Sie entlang neu gepflanzter Hecken nach Dorfchemnitz blicken.
Ein historischer Meilenstein ...
ein Wegweiser ....
und eine Schutzhütte mit Rastplatz stehen an der Kreuzung.
Links geht es nach Clausnitz, bergab nach Dorfchemnitz und rechts nach Mulda und Blockhausen.
Sie folgen nun der Geleitstraße (alte Handelsstraße) in nördlicher Richtung und kommen bald an einem Wildgehege vorbei.
wenn Sie den Weg am Zaun runter laufen sehen Sie sicher das Rot - und Damwild.
Zurück auf der Geleitstraße, vorbei an der Bellmannshöhe öffnet sich bald der Blick in das Eppenflußtälchen und weiter bis zur Augustusburg. Aber auch die Dachspitzen von Blockhausen schauen schon hervor.
Am Meilenstein steht die erste geschnitzte Figur und eine kleine Bank...
und wenn man den Wald am sogenannten "GrünenTor" erreicht hat, begrüßt Sie ein hölzerner Geselle. In diesem Bereich soll es einmal das Dorf Grüna gegeben haben. Aber außer der Rede davon ist nicht mehr zu finden.
Das Blockhausenschild weist Ihnen nun den Weg und nach 100m ...
steht die heilige Babera (Schutzpatronin der Bergleute) unter einer dicken, alten Buche. Diese wurden vor vielen Jahren an den Eck- und Kreuzungspunkten der forstlichen Abteilungsgrenzen gepflanzt.
Nach nur wenigen Metern erreichen wir den Mordstein und ...
und den Scharfrichter.
 

Der Mordstein

Geschichte: Benennung: "Mordstein". Bis 1999 stand hier noch der Stumpf des Originalsteines. Dieser befindet sich jetzt im Museum "Eisenhammer" in Dorfchemnitz. Vom Originalstein (Steinkreuz?) wurde eine Nachbildung angefertigt und zehn Meter vom Originalstandort entfernt aufgestellt. Auf einer Erläuterungstafel ist die (ergänzte, aber nicht zwangsläufig ursprüngliche) Inschrift zu lesen: Der Mordstein "1659. 9.Septbr. überfielen 2 Kays. Dragoner Namens Heinrich Thomas und Barthel Schultze. in dem Holtze, die Grüne genannt, auf Frauensteinischer Amtsjurisdiktion Georg Hegewald aus der Claußnitz, sa mit Lohe nach Freiberg fahren wollte, spanneten ihm nicht nur die Pferde aus, sondern gaben ihm auch einen Stich ins Bein, daran er sich verblutete, und nicht weit davon starb. Diese Strassen-Räuber und Mörder wurden sogleich verfolgt, Thomas wurde, da er zu Fusse durch Frauenstein passirte, angehalten, und Schultze mit den Pferden zu Berthelsdorff arretiert, und sodann nach Frauenstein geliefert. den 4.Novbr. wurde Thomas, als der den Bauern gestochen hatte, gerädert, und aufs Rad gelegt und Schultze aa 1660, 5.Januar auf sein unterthänigstes Suppliciren mit dem Schwerd gerichtet und sein Cörper auch aufs Rad geflochten. ..."

Nach wenigen Metern tauchen auf der linken Seite zwei Bankreihen auf. Am Ende steht unter einer großen Buche ein steinerner Altar. Ein wunderschöner Platz für Hochzeiten oder auch einen Waldgottesdienst.
Nachdem der Weg sich zwischen großen Eichenstämmen hindurchgewunden hat, erreichen wir Blockhausen.
Der Imbiss hat von April - Oktober täglich von 11-17 Uhr geöffnet. Größere Gruppen melden sich bitte unter 0152 36360602 vorher an.

Was Sie noch in Blockhausen alles sehen und erleben können das finden Sie auf dem "Rest" unserer Internetseite. :-))

Unterhalb vom längsten Tisch der Welt geht es in Richtung Mulda.
vorbei an einer Bank ...
einer Hexe ...
einem Hirschkäfer als Wegweiser ...
einem Bär und einer Bank ....
kommen wir wieder auf die Geleitstraße und wenn wir uns links halten taucht bald das Ortseingangsschild Mulda auf.
wieder gibt es schöne Häuschen...
und noch eins.
Das Erlebnisbad Mulda lockt mit solargeheitztem Wasser
Hat man die Hauptstraße und die Mulde erreicht orientiert man sich nach links ...
bis zur Kirche und biegt dann rechts über die Brücke zu Mittelstaße ab. Weiter geht es am Ufer flußabwärts bis ...
auf der rechten Seite die "Schönste Werzeugtechnik - Firma" Sachsens auftaucht.
Am firmeneigenen Teich läd ein Rastplatz zum verweilen ein.
Viele in Blockhausen geschnitze Figuren können Sie hier wieder finden.
Nach der Mittelstraße geht es rechts weg in die Bahnhofstraße ....
und dann... können Sie wieder in den Zug einsteigen und sich über die schöne Wanderung freuen.
 

Bis bald mal wieder in Blockhausen ..!