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unsere Biotope

Aus dem hier ursprünglich vorgefundenen Biotop "Fichtenmonokultur mit Nadelstreuboden ohne Bewuchs" und intensiv genutztem Grünland mit verrohrten Bachlauf, hat sich eine große Vielfalt von Biotopen entwickelt.

am 17.08.2015 war alles ausgetrocknet. Molche ... wo seit ihr!!!
 

Eigentlich hatten wir vor eine Sauna zu bauen. Wir haben aber festgestellt ...wir brauchen gar keine Sauna. Da das Tauchbecken im Felsen ständig Wasser führte, dauerte es nicht lange und Laubfrosch, Erdkröte, Molch und Ringelnatter fühlten sich dort wohl.

Kleiner Waldtümpel, Feuerlöschteich, entrohrter Bach

Bis vor acht Jahren war unsere ca. vier Hektar große Heuwiese melioriert und lies sich gut bewirtschaften. Im zuge des Flurneuordnungsverfahren in Dorfchemnitz erklärten wir uns mit der Entrohrung des Bachlaufes einverstanden.

 

Mit ca. 280m² Trockensteinmauern und vielen Brennholzstapeln sind für die Waldeidechsen ideale Lebensräume entstanden.

 

Nachdem 2002 der Mordsteinweg gebaut war haben wir den Waldrand oberhalb der Imkerei mit Sträuchern bepflanzt. Aber auch die große Wiese wurde nach oben mit Sträuchern begrenzt.

im November 2015 haben wir 13 alte Apfelsorten nachgepflanzt

Da unsere große Heuwiese durch die Entrohrung zerschnitten wurde, haben wir den oberen Teil in eine Streuobstwiese mit 90 Bäumen umgewandelt (Apfel, Pflaume und Süßkirsche ) und eingezäunt. Die Pflege übernimmt unsere kleine Schafherde.

Schon in meinem damaligen Forstrevier (Stadtwald Freiberg) wurden bei jeder Holzernte Hochstubben für Baumhöhlen stehen gelassen. Das praktizieren wir auch in unseren Wald. Es dauert ca. fünf Jahre, bis die Spechte in dem morschen Holz beginnen Bruthöhlen anzulegen.

In unserem Forstbetrieb wurden im laufe der Jahre ca. 40 ha durch Waldumbau im mehrschichtige Mischbestände umgewandelt. Dazu nutzten wir das Förderprogramm des Freistaates Sachsen. Um alle Kulturen vor Wildverbiss zu schützen wären 14 km Zaun notwendig gewesen. Da wir hier die  Jagd selbst ausüben, konnte auf den Zaunbau verzichtet werden.

und unter den Fledermauskästen liegen die kleine "Fledermauskorinthen"
das ist eine Fotomontage... sieht aber gut aus
zum Glück jagen wir im Sommer nicht ...
das sind unsere Kanzeln für die Hornissen da. Sechs Nester hatten wir.
 

Wespen, Hornissen, Fledermäuse und anderes "Ungeziefer" fühlen sich bei uns sauwohl.  Bei den stechenden Mitbewohnern wird der Gefahrenbereich abgegrenzt und für die "Batmänner" haben wir zusätzlich jeden Hausgiebel mit Fledermauskästen bestückt.

Im Untersuchungsgebiet um Blockhausen sind sieben Fledermausarten nachgewiesen. Die Zwergfledermaus ist die Häufigste und hat bei uns ihr Mutterquartier.

Der Nagelfleck kam auch vorbeigeflattert. Er fühlt sich besonders in unseren Buchen wohl.

ab August zirpen die Grillen

Unser "Willi"

Kurz vor Pfingsten brachte uns die Bundespolizei den kleinen Waldkautz. Es saß auf der Talstraße und ich als Jagdpächter wurde "verdonnert" mich um den/die Kleine zu kümmern. Unsere Mitarbeiterin Sindy erklärte sich als "Käutzschenmutti" bereit und Anfang Juli ist "Willi" im Nassauer Forst wieder in den Wald zurückgekehrt.

Hausfuchs und Hüttenmaus

wenn man nicht aufpasst kommt Fred der Hausfuchs und räumt nach.
Frieda die Hüttenmaus kann dann ganz entspannt in der Sonne sitzen
Fred der Hausfuchs ....
ist auch im Winter da

Orchideen

 

Am Treppenaufgang zum Heuhotel wächst seit zwei Jahren das gefleckte Knabenkraut. Das Heu kommt von einer Orchideenwiese und hat uns den Samen mitgebracht.

2015 war auch wieder eine Blüte da. Leider fand warscheinlich eins unserer Gästekinder das "Blümel  sooo schön". Dafür fand ich ein neues Exemplar direkt am Wegesrand in Richtung Mulda.

das 2015 Exemplar am Heuhotel
nicht gerade ein orchideentypischer Standort
 

Für die für Blockhausen in Anspruch genommene Waldfläche wurde die doppelte Fläche neu aufgeforstet.

Als 2013 der Holzapfel "Baum des Jahres" war, pflanzten wir mit den Mädels der  "Grünen Liga Osterzgebirge" sechs Bäumchen.